Glucosinolate sind Organoschwefelverbindungen, die vor allem in Cruciferen-Gemüse vorkommen. Sie bilden Isothiocyanate, deren antikarzinogenes Potenzial unter den chemopräventiv wirksamen Phytaminen einen Spitzenplatz einnimmt.
... Starkes antikarzinogenes Wirkprofil
Bei Nagetieren blockieren Isothiocyanate und Glucosinolate (ebenfalls SMCSO) die chemisch induzierte Tumorentwicklung in verschiedenen Organen wie Galle, Leber, Darm, Magen, Ösophagus, Nieren oder Lunge. In erster Linie ist dies auf die günstige Modifizierung der Phase-I- und Phase-II-Enzyme zurückzuführen.
Es scheint aber, dass zusätzlich Tandem- und möglicherweise synergistische Mechanismen das antikarzinogene Potenzial der Isothiocyanate erweitern. Viel spricht dafür, dass die elektrophilen Isothiocyanate die ebenfalls elektrophilen Karzinogene in Art einer elektrophilen Gegenattacke von Reaktionszentren oder Andockstellen verdrängen. Fast alle Isothiocyanate sind chemopräventiv nur wirksam, wenn sie vor oder gleichzeitig mit dem Karzinogen verabreicht werden.
Lediglich Benzylisothiocyanat stoppte die Brusttumorentwicklung der Ratte, wenn es nach dem Induktor DMBA gegeben wurde.
Die etwa 20 natürlichen Isothiocyanate aus Nahrungspflanzen sind alle antikarzinogen wirksam. Ihr Potenzial hängt von Strukturelementen wie der Aromatensubstitution oder Kettenlänge ab. Außerdem ist eine Aktivitätsabhängigkeit im Bezug auf das Organ und Karzinogen festzustellen. So hemmen Benzyl- und Phenethylisothiocyanat besonders effizient die Entwicklung von Lungentumoren durch die Hauptkarzinogene des Tabakrauchs.
Phenethylisothiocyanat hemmt aber auch die Entwicklung von Ösophaguskrebs. Mit 3 µmol/g im Futter wird die durch NMBA induzierte Tumorentwicklung bei Ratten völlig gehemmt und die minimale Hemmkonzentration, die zu einer signifikanten Reduktion der Tumorzahl führt, liegt zwischen 0,325 und 0,75 µmol/g.
Broccoli- und Blumenkohlsprossen
Unter den natürlichen Isothiocyanaten nimmt Sulforaphan bereits strukturell eine Sonderstellung ein, da es mit der Sulfinylgruppe ein weiteres Schwefelatom enthält. Das große Interesse der medizinischen Forschung gründet jedoch darauf, dass es unter den getesteten Isothiocyanaten mit weitem Abstand das potenteste Antikarzinogen ist (6).
Sulforaphan induziert mit am stärksten Phase-II-Enzyme und ist bereits im ppm-Bereich wirksam. Sein Einfluss auf Phase-I-Enzyme scheint ebenfalls günstig; zumindest wird das Karzinogen-aktivierende CYP 2E1 gehemmt. Sulforaphan blockiert sowohl die DMBA-induzierte Brusttumorbildung bei Ratten als auch die Bildung neoplastischer Knoten im Brustdrüsenpräparat der Maus.
Anstelle der indolhaltigen Glucosinolate enthalten Broccolisprossen Glucoraphanin in 10 bis 100-fach höherer Menge als die reife Pflanze. Dieses Glucosinolat lässt sich auch ohne enzymatischen Abbau in Sprossenextrakte überführen. Im Experiment zeigen solche Extrakte von drei Tage alten Broccoli- und Blumenkohlsprossen die höchste enzymatische Induktoraktivität unter den Brasicaceen-Sprossen und ihr tumorhemmendes Potenzial entspricht der von 75 µmol synthetischem Sulforaphan. ...
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Donnerstag, 22. Mai 2008
Thymoquinon aus Schwarzkümmelöl ist hochwirksam gegen Pankreaskrebszellen
Pankreatische Krebszellen wurden durch traditionelle Kräutermedizin abgetötet, Jefferson Untersuchungsbericht
20. Mai 2008
Ein Kraut, dass in vielen Ländern im nahen Osten in der traditionellen Medizin angewendet wird, könnte möglicherweise im Kampf gegen Bauchspeicheldrüssenkrebs, einem der am schwersten zu behandelnden Krebserkrankungen, helfen. Forscher des Kimmel Krebszentrums bei Jefferson in Philadelphia fanden herraus, dass Thymoquinon, ein Extrakt aus den Samen des Sigella Sativa-Öls, das Wachstum von pankreatischen Krebszellen hemmte und die Zellen abtötete, indem es den Prozess des programmierten Zelltodes ausgelöst hat.
Während sich die Studien in einer frühen Phase befinden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Thymoquinon möglicherweise einen Nutzen bei der präventativen Strategie bei Patienten haben könnte, die sich einer Operation und Chemotherapie unterzogen haben und für Individuen, die ein hohes Risiko besitzen diesen Krebs zu entwickeln.
Laut Hwyda Arafat, M.D., Ph.D., Extraordinarius der Chirugie des Jefferson Medical College der Thomas Jefferson Universität, hilft Nigella Sativa gegen ein breites Spektrum von Krankheiten, Immun- und Entzündungserkrankingen mitinbegriffen. Vorherige Studien haben antikanzeröse Aktivitäten bei Prostata und Darmkrebs gezeigt, sowie antioxidative und entzündungshemmende Effekte.
Unter Verwendung menschlicher pankreatischer Krebszelllinen haben sie und ihr Team herrausgefunden, dass während der Zugabe von Thymoquinon fast 80 Prozent der Krebszellen abgetötet wurden. Sie haben gezeigt, dass Thymoquinon den programmierten Zelltod einleitet, und dass eine Anzahl von wichtigen Genen, neben p53, Bax, bcl-2 and p21 darin involviert gewesen waren. Die Forscher fanden heraus, dass die Expression von p53, einem Gen zur Tumor-Unterdrückung, und die von Bax, einem Gen, welches den programmierten Zelltod auslöst, erhöht war, wohingegen die von bcl-2, welches solch einen Zelltod blockiert, gesenkt war. Das p21-Gen, welches in der Regulation von verschiedenen Phasen dess Zellzykluses involviert ist, wurde substantiell erhöht. Sie präsentierte ihre Entdeckungen während der Digestive Disease Woche in San Diego.
Dr. Arafat und ihre Mitarbeiter fanden herraus, dass Thymoquinon »epigenetische« Veränderungen in pankreatischen Krebszellen verursachte, welche die DNA der Krebszellen veränderte. Sie erklärte, dass diese Veränderungen die Ankettung von Acetyl-Gruppen zur DNA beinhalteten, insbesondere zu den Blöcken der Proteine, die Histone genannt werden. Dieser »Acetylierungs«-Prozess kann für Gene wichtig sein, die in Proteine gelesen und übersetzt werden. In diesem Fall könnte es Gene involvieren, die der Schlüssel für die Auslösung des programmierten Zelltodes sind.
»Wir schauten auf den Status der Histone und wir haben überraschenderweise herrausgefunden, dass Thymoquinon den Acetylierungs-Process erhöhte.« sagte Dr. Arafat. »Das hätten wir niemals erwartet«, fügte sie hinzu.
Zur gleichen Zeit, als Thymoquinon den pankreatischen Zellen zugeführt wurde, wurde die Aktivität und die Produktion des Enzyms mit Namen Histon-Deacetylase (HDACs), welche die Acetyl-Gruppen der Histon-Proteine entfernt, reduziert und die die Gen-Transkription gestört. Dr. Arafat merkte an, dass die HDAC-Hemmstoffe eine »heiße« neue Klasse von Wirkstoffen seien, die mit der Funktion der Histon-Deacetylase inteferieren, und es wird als eine Behandlungsmöglichkeit für Krebs und für neurodegenerative Krankheiten studiert. Bei der Entdeckung, dass Thymoquinone als ein Hemmstoff für HDAC agiert, sagte sie, dass es »wirklich bemerkenswert und aufregend war.«
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Schwarzkümmels Antwort auf Krebszellen
Dem Gewürz werden allerhand positive Eigenschaften zugeschrieben. Schwarzkümmelsamen, Nigella sativa L., sollen die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen hemmen können, Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis und Rheuma lindern sowie antimikrobiell, antimykotisch und antihelminthisch wirken. In der vorliegenden Studie nehmen Forscher die Wirkung auf Krebszellen unter die Lupe. Wie die meisten anderen Untersuchungen zu Schwarzkümmel, so ist auch diese eine In-vitro-Testung. Klinische Studien fehlen weitgehend.
Ein Forscherteam der Universität Singapore untersuchte den cytotoxischen Effekt von N. sativa auf sieben verschiedene Krebszell-Linien: murine und menschliche Leukämiezellen, Zellen eines Fibrosarkoms, eines Leber-, Kolon-, Blasen- sowie Lungenkarzinoms. Nur der Ethylacetat-Extrakt des Samens konnte mit dosisabhängigen wachstumshemmenden Effekten gegenüber allen Krebszellen aufwarten. Dabei reagierten die Leberkrebszellen am empfindlichsten, gefolgt von den menschlichen Leukämie- und den Lungenkrebszellen. Die Auszüge aus n-Hexan, n-Butanol und Wasser konnten das Tumorwachstum nicht unterbinden.
Die Dosis des ethanolischen Schwarzkümmel-Extraktes scheint für die Wirkung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen, fanden die Wissenschaftler anhand intakter Endothelzellen heraus. 100 µg/ml Extrakt wirkten bei rund der Hälfte der Endothelzellen cytotoxisch, während 50 µg/ml des Auszugs die Wachstumsrate der Tumorzell-Linie nicht beeinflussen können.
Der ethanolische Extrakt des Schwarzkümmelsamens scheint auch das Immunsystem beeinflussen zu können, fanden die Forscher anhand von Mäuse-Milzzellen heraus. Per se wirkt er zwar nicht immunmodulatorisch, jedoch in Anwesenheit von Mitogenen wie Lipopoylsacchariden und Concanavalin. Das Forscherteam glaubt, dass der Extrakt die spezifische zelluläre Abwehr stimuliert. Wie das konkret vonstatten geht, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Swamy, S. M. K., Tan, B. K. H., Cytotoxic and immunopotentiating effects of ethanolic extract of Nigella sativa L. seeds. J. of Ethnopharmacology 70 (2000) 1 - 7.
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Im Krebsforschungslabor von Hilton Head Island in South Carolina führten amerikanische Wissenschaftler eine Untersuchung durch, um einen Wirkstoff zu finden, der zur Krebsbekämpfung geeignet ist, ohne das gesunde Gewebe zu schädigen, wie dies bei Chemotherapie und Bestrahlung der Fall ist. Das Ergebnis ist der erste wissenschaftliche Bericht zur Anti-Krebs-Wirkung von Schwarzküm- melöl mit dem Titel »Study of Nigella sativa on Humans«.
Aus diesem Bericht geht hervor, dass alle Erwartungen der Forscher übertroffen wurden. »Schwarzkümmelextrakt stellte sich als effektiver heraus, ohne dass die starken Nebenwirkungen chemotherapeutischer Anti-Krebs-Medikamente und Bestrahlungen auftraten«, heisst es sinngemäss in der Zusammenfassung der Untersuchungsbefunde. Weiterhin konnte belegt werden, dass Schwarzkümmelöl zur Normalisierung von so genannten immunkompetenten Zellen bei Krebspatienten mit gestörter Immunlage beiträgt und das Knochenmark zur Bildung neuer Zellen stimuliert. Eine tumorhemmende Wirkung zeigte sich vor allem bei Hautkrebs und Dickdarmkrebs. Dabei war beachtlich, dass der eingesetzte Extrakt die Tumorzellen angreift, ohne jedoch die gesunde Zellen zu schädigen.
Schwarzkümmel
- stimuliert die Knochenmarkzellen
- steigert die Produktion der Immunzellen
- erhöht die Interferonproduktion
- schützt Körperzellen vor schädigenden Effekten
- zerstört Krebszellen
- trägt zur Erhöhung der Zahl der antikörperproduzierenden B-Zellen bei
Die abschliessende Beurteilung durch die Wissenschafter ergibt folgendes: Eine 250prozentige Vermehrung von Knochenmarkzellen und eine fast 50prozentige Hemmung beim Wachstum von Tumorzellen waren als direkte Wirkung der Schwarzkümmeltherapie nachweisbar. An der Anti-Krebs-Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmels kann nicht mehr gezweifelt werden.
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20. Mai 2008
Ein Kraut, dass in vielen Ländern im nahen Osten in der traditionellen Medizin angewendet wird, könnte möglicherweise im Kampf gegen Bauchspeicheldrüssenkrebs, einem der am schwersten zu behandelnden Krebserkrankungen, helfen. Forscher des Kimmel Krebszentrums bei Jefferson in Philadelphia fanden herraus, dass Thymoquinon, ein Extrakt aus den Samen des Sigella Sativa-Öls, das Wachstum von pankreatischen Krebszellen hemmte und die Zellen abtötete, indem es den Prozess des programmierten Zelltodes ausgelöst hat.
Während sich die Studien in einer frühen Phase befinden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Thymoquinon möglicherweise einen Nutzen bei der präventativen Strategie bei Patienten haben könnte, die sich einer Operation und Chemotherapie unterzogen haben und für Individuen, die ein hohes Risiko besitzen diesen Krebs zu entwickeln.
Laut Hwyda Arafat, M.D., Ph.D., Extraordinarius der Chirugie des Jefferson Medical College der Thomas Jefferson Universität, hilft Nigella Sativa gegen ein breites Spektrum von Krankheiten, Immun- und Entzündungserkrankingen mitinbegriffen. Vorherige Studien haben antikanzeröse Aktivitäten bei Prostata und Darmkrebs gezeigt, sowie antioxidative und entzündungshemmende Effekte.
Unter Verwendung menschlicher pankreatischer Krebszelllinen haben sie und ihr Team herrausgefunden, dass während der Zugabe von Thymoquinon fast 80 Prozent der Krebszellen abgetötet wurden. Sie haben gezeigt, dass Thymoquinon den programmierten Zelltod einleitet, und dass eine Anzahl von wichtigen Genen, neben p53, Bax, bcl-2 and p21 darin involviert gewesen waren. Die Forscher fanden heraus, dass die Expression von p53, einem Gen zur Tumor-Unterdrückung, und die von Bax, einem Gen, welches den programmierten Zelltod auslöst, erhöht war, wohingegen die von bcl-2, welches solch einen Zelltod blockiert, gesenkt war. Das p21-Gen, welches in der Regulation von verschiedenen Phasen dess Zellzykluses involviert ist, wurde substantiell erhöht. Sie präsentierte ihre Entdeckungen während der Digestive Disease Woche in San Diego.
Dr. Arafat und ihre Mitarbeiter fanden herraus, dass Thymoquinon »epigenetische« Veränderungen in pankreatischen Krebszellen verursachte, welche die DNA der Krebszellen veränderte. Sie erklärte, dass diese Veränderungen die Ankettung von Acetyl-Gruppen zur DNA beinhalteten, insbesondere zu den Blöcken der Proteine, die Histone genannt werden. Dieser »Acetylierungs«-Prozess kann für Gene wichtig sein, die in Proteine gelesen und übersetzt werden. In diesem Fall könnte es Gene involvieren, die der Schlüssel für die Auslösung des programmierten Zelltodes sind.
»Wir schauten auf den Status der Histone und wir haben überraschenderweise herrausgefunden, dass Thymoquinon den Acetylierungs-Process erhöhte.« sagte Dr. Arafat. »Das hätten wir niemals erwartet«, fügte sie hinzu.
Zur gleichen Zeit, als Thymoquinon den pankreatischen Zellen zugeführt wurde, wurde die Aktivität und die Produktion des Enzyms mit Namen Histon-Deacetylase (HDACs), welche die Acetyl-Gruppen der Histon-Proteine entfernt, reduziert und die die Gen-Transkription gestört. Dr. Arafat merkte an, dass die HDAC-Hemmstoffe eine »heiße« neue Klasse von Wirkstoffen seien, die mit der Funktion der Histon-Deacetylase inteferieren, und es wird als eine Behandlungsmöglichkeit für Krebs und für neurodegenerative Krankheiten studiert. Bei der Entdeckung, dass Thymoquinone als ein Hemmstoff für HDAC agiert, sagte sie, dass es »wirklich bemerkenswert und aufregend war.«
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Schwarzkümmels Antwort auf Krebszellen
Dem Gewürz werden allerhand positive Eigenschaften zugeschrieben. Schwarzkümmelsamen, Nigella sativa L., sollen die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen hemmen können, Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis und Rheuma lindern sowie antimikrobiell, antimykotisch und antihelminthisch wirken. In der vorliegenden Studie nehmen Forscher die Wirkung auf Krebszellen unter die Lupe. Wie die meisten anderen Untersuchungen zu Schwarzkümmel, so ist auch diese eine In-vitro-Testung. Klinische Studien fehlen weitgehend.
Ein Forscherteam der Universität Singapore untersuchte den cytotoxischen Effekt von N. sativa auf sieben verschiedene Krebszell-Linien: murine und menschliche Leukämiezellen, Zellen eines Fibrosarkoms, eines Leber-, Kolon-, Blasen- sowie Lungenkarzinoms. Nur der Ethylacetat-Extrakt des Samens konnte mit dosisabhängigen wachstumshemmenden Effekten gegenüber allen Krebszellen aufwarten. Dabei reagierten die Leberkrebszellen am empfindlichsten, gefolgt von den menschlichen Leukämie- und den Lungenkrebszellen. Die Auszüge aus n-Hexan, n-Butanol und Wasser konnten das Tumorwachstum nicht unterbinden.
Die Dosis des ethanolischen Schwarzkümmel-Extraktes scheint für die Wirkung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen, fanden die Wissenschaftler anhand intakter Endothelzellen heraus. 100 µg/ml Extrakt wirkten bei rund der Hälfte der Endothelzellen cytotoxisch, während 50 µg/ml des Auszugs die Wachstumsrate der Tumorzell-Linie nicht beeinflussen können.
Der ethanolische Extrakt des Schwarzkümmelsamens scheint auch das Immunsystem beeinflussen zu können, fanden die Forscher anhand von Mäuse-Milzzellen heraus. Per se wirkt er zwar nicht immunmodulatorisch, jedoch in Anwesenheit von Mitogenen wie Lipopoylsacchariden und Concanavalin. Das Forscherteam glaubt, dass der Extrakt die spezifische zelluläre Abwehr stimuliert. Wie das konkret vonstatten geht, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Swamy, S. M. K., Tan, B. K. H., Cytotoxic and immunopotentiating effects of ethanolic extract of Nigella sativa L. seeds. J. of Ethnopharmacology 70 (2000) 1 - 7.
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Im Krebsforschungslabor von Hilton Head Island in South Carolina führten amerikanische Wissenschaftler eine Untersuchung durch, um einen Wirkstoff zu finden, der zur Krebsbekämpfung geeignet ist, ohne das gesunde Gewebe zu schädigen, wie dies bei Chemotherapie und Bestrahlung der Fall ist. Das Ergebnis ist der erste wissenschaftliche Bericht zur Anti-Krebs-Wirkung von Schwarzküm- melöl mit dem Titel »Study of Nigella sativa on Humans«.
Aus diesem Bericht geht hervor, dass alle Erwartungen der Forscher übertroffen wurden. »Schwarzkümmelextrakt stellte sich als effektiver heraus, ohne dass die starken Nebenwirkungen chemotherapeutischer Anti-Krebs-Medikamente und Bestrahlungen auftraten«, heisst es sinngemäss in der Zusammenfassung der Untersuchungsbefunde. Weiterhin konnte belegt werden, dass Schwarzkümmelöl zur Normalisierung von so genannten immunkompetenten Zellen bei Krebspatienten mit gestörter Immunlage beiträgt und das Knochenmark zur Bildung neuer Zellen stimuliert. Eine tumorhemmende Wirkung zeigte sich vor allem bei Hautkrebs und Dickdarmkrebs. Dabei war beachtlich, dass der eingesetzte Extrakt die Tumorzellen angreift, ohne jedoch die gesunde Zellen zu schädigen.
Schwarzkümmel
- stimuliert die Knochenmarkzellen
- steigert die Produktion der Immunzellen
- erhöht die Interferonproduktion
- schützt Körperzellen vor schädigenden Effekten
- zerstört Krebszellen
- trägt zur Erhöhung der Zahl der antikörperproduzierenden B-Zellen bei
Die abschliessende Beurteilung durch die Wissenschafter ergibt folgendes: Eine 250prozentige Vermehrung von Knochenmarkzellen und eine fast 50prozentige Hemmung beim Wachstum von Tumorzellen waren als direkte Wirkung der Schwarzkümmeltherapie nachweisbar. An der Anti-Krebs-Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmels kann nicht mehr gezweifelt werden.
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Dienstag, 20. Mai 2008
Die Frucht der Javanischen Brucea-Pflanze bekämpft Pankreaskarzinomzellen
April 2008
Die Frucht der Javanischen Brucea induziert in pankreatischen Adenokarzinomzellen Zytotoxizität und Apoptose
Chinesische Schulemedizin, Wissenschaftliche Fakultät, Chinesische Universität Hong Kong, Shatin, NT, Hong Kong SAR, China.
In der chinesischen Medizin wird bei der Frucht der Javanischen Brucea (Java Brucea) vermutet, dass sie antikanzeröse Eigenschaften besitzt und ihr Extrakt zeigte bei Versuchen mit menschlichen Krebszellen antiproliferative ("gegen eine Proliferation d.h. Gewebevermehrung gerichtet") und proapoptotische Aktivitäten. In der gegenwärtigen Studie haben wir zum ersten mal gezeigt, dass ein Extrakt der Frucht der Brucea javanica bei drei Pankreasadenokarzinom-Zelllinien - PANC-1, SW1990 und CAPAN-1 - zytotoxische Effekte erzielte; die Effekte waren mit jenen vergleichbar, als diese Zelllinien dem Stoff Camptothecin ausgesetzt wurden. Darüber hinaus induzierte das Extrakt der Fructus Bruceae die Zersplitterung des DNA-Genoms, was mittels Hoechst-Färbung nachgewiesen wurde und der Zelltod wurde mithilfe des immunologischen Plus-Nachweisverfahrens (Assay) nachgewiesen. Die Western Blot-Analyse wies des weiteren die Herunterregulierung der Pro-caspase 3 Proteinexpression nach, was darauf hindeutet, dass die beobachteten zytotoxischen Effekte des Extraktes mit der Induzierung der Apoptose in Verbindung stehen. Diese Entdeckungen sind nicht nur signifikant für die Weiterentwicklung der traditionellen chinesischen Medizin, was eine alternative Behandlung für Bauchspeicheldrüsenkrebs darstellen würde, sondern sie sind auch eine mögliche Erklärung der potenziellen Wirkmechanismen des Fructus Bruceae Extraktes in der Krebstherapie.
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Die Frucht der Javanischen Brucea induziert in pankreatischen Adenokarzinomzellen Zytotoxizität und Apoptose
Chinesische Schulemedizin, Wissenschaftliche Fakultät, Chinesische Universität Hong Kong, Shatin, NT, Hong Kong SAR, China.
In der chinesischen Medizin wird bei der Frucht der Javanischen Brucea (Java Brucea) vermutet, dass sie antikanzeröse Eigenschaften besitzt und ihr Extrakt zeigte bei Versuchen mit menschlichen Krebszellen antiproliferative ("gegen eine Proliferation d.h. Gewebevermehrung gerichtet") und proapoptotische Aktivitäten. In der gegenwärtigen Studie haben wir zum ersten mal gezeigt, dass ein Extrakt der Frucht der Brucea javanica bei drei Pankreasadenokarzinom-Zelllinien - PANC-1, SW1990 und CAPAN-1 - zytotoxische Effekte erzielte; die Effekte waren mit jenen vergleichbar, als diese Zelllinien dem Stoff Camptothecin ausgesetzt wurden. Darüber hinaus induzierte das Extrakt der Fructus Bruceae die Zersplitterung des DNA-Genoms, was mittels Hoechst-Färbung nachgewiesen wurde und der Zelltod wurde mithilfe des immunologischen Plus-Nachweisverfahrens (Assay) nachgewiesen. Die Western Blot-Analyse wies des weiteren die Herunterregulierung der Pro-caspase 3 Proteinexpression nach, was darauf hindeutet, dass die beobachteten zytotoxischen Effekte des Extraktes mit der Induzierung der Apoptose in Verbindung stehen. Diese Entdeckungen sind nicht nur signifikant für die Weiterentwicklung der traditionellen chinesischen Medizin, was eine alternative Behandlung für Bauchspeicheldrüsenkrebs darstellen würde, sondern sie sind auch eine mögliche Erklärung der potenziellen Wirkmechanismen des Fructus Bruceae Extraktes in der Krebstherapie.
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Tierisches Eiweiß erhöht Risiko für Prostatakarzinom
20.05.08
Kalzium nur aus Milchprodukten bedenklich
Über die Ätiologie des Prostatakarzinoms ist bisher reichlich wenig bekannt, allerdings existieren verschiedene Hypothesen. So sollen größere Mengen tierischer Proteine das Risiko erhöhen, ebenso wie eine hohe Aufnahme von Milchprodukten oder Kalzium. Die Ergebnisse einer aktuellen europäischen Studie stützen diese These.
Grundlage der Untersuchung bildeten Daten der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC), einer Multicenterstudie, die den Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensstil, Umweltfaktoren und Krebs untersucht (Br J Cancer 2008; 98: 1574-1581). Die Gesamtkohorte umfasst rund eine halbe Million Männer und Frauen aus zehn europäischen Ländern.
Für die Untersuchung werteten die Autoren Daten von 142.520 Männern aus, die zwischen 1989 und 2004 in einem durchschnittlichen Alter von 52 Jahren rekrutiert worden waren. Mit Hilfe validierter Fragebögen erfassten sie bei ihnen Ernährungsgewohnheiten, Risikofaktoren und Daten zum Lebensstil.
Nach einem durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 8,7 Jahren war bei 2.727 Teilnehmern ein Prostatakarzinom aufgetreten. Das Risiko hierfür hing signifikant davon ab, wie viel Proteine und Kalzium aus Milchprodukten die Teilnehmer täglich zu sich nahmen. Stieg die aufgenommene Milchproteinmenge um 35 g täglich, erhöhte sich dieses Risiko um 32 Prozent.
Jede Zunahme der täglichen Kalziummenge aus Milchprodukten um 0,3 g (nicht jedoch von Kalzium aus anderen Quellen) steigerte es um 9 Prozent. Diese Ergebnisse stützen nach Ansicht der federführenden Autorin Naomi Allen von der Universität Oxford die Hypothese, dass eine hohe Aufnahme von Proteinen und Kalzium aus Milch und Milchprodukten das Risiko für Prostatakarzinome erhöhen kann.
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Kalzium nur aus Milchprodukten bedenklich
Über die Ätiologie des Prostatakarzinoms ist bisher reichlich wenig bekannt, allerdings existieren verschiedene Hypothesen. So sollen größere Mengen tierischer Proteine das Risiko erhöhen, ebenso wie eine hohe Aufnahme von Milchprodukten oder Kalzium. Die Ergebnisse einer aktuellen europäischen Studie stützen diese These.
Grundlage der Untersuchung bildeten Daten der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC), einer Multicenterstudie, die den Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensstil, Umweltfaktoren und Krebs untersucht (Br J Cancer 2008; 98: 1574-1581). Die Gesamtkohorte umfasst rund eine halbe Million Männer und Frauen aus zehn europäischen Ländern.
Für die Untersuchung werteten die Autoren Daten von 142.520 Männern aus, die zwischen 1989 und 2004 in einem durchschnittlichen Alter von 52 Jahren rekrutiert worden waren. Mit Hilfe validierter Fragebögen erfassten sie bei ihnen Ernährungsgewohnheiten, Risikofaktoren und Daten zum Lebensstil.
Nach einem durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 8,7 Jahren war bei 2.727 Teilnehmern ein Prostatakarzinom aufgetreten. Das Risiko hierfür hing signifikant davon ab, wie viel Proteine und Kalzium aus Milchprodukten die Teilnehmer täglich zu sich nahmen. Stieg die aufgenommene Milchproteinmenge um 35 g täglich, erhöhte sich dieses Risiko um 32 Prozent.
Jede Zunahme der täglichen Kalziummenge aus Milchprodukten um 0,3 g (nicht jedoch von Kalzium aus anderen Quellen) steigerte es um 9 Prozent. Diese Ergebnisse stützen nach Ansicht der federführenden Autorin Naomi Allen von der Universität Oxford die Hypothese, dass eine hohe Aufnahme von Proteinen und Kalzium aus Milch und Milchprodukten das Risiko für Prostatakarzinome erhöhen kann.
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Montag, 19. Mai 2008
Prostatakrebs - Rückfall durch Fast Food
09.05.2008
Gesättigte Fettsäuren begünstigen einen Krebsrückfall von Männern, deren Prostata entfernt wurde. Andere Risikofaktoren spielten kaum eine Rolle.
In Fast Food wie Beef Steaks, Hamburgern, Cheeseburgern, aber auch in Käse, Eiern, Salatdressing und Eiscreme stecken viele gesättigte Fettsäuren. Männer, deren Nahrungsmittel hauptsächlich diese Fettsäuren enthalten, haben eher einen Krebsrückfall als diejenigen, die sich gesünder mit mehr ungesättigten Fettsäuren ernähren. Das hat eine Studie von MD Anderson Cancer Center mit 390 Patienten ergeben, deren Prostata vollständig entfernt wurde.
PSA-Wert stieg wieder an
Nachdem die Prostata entfernt wurde, beobachteten die Wissenschaftler, wie sich der PSA-Wert der Probanden entwickelte. Dabei handelt es sich um den »Prostata-spezifischen Antikörper«-Wert, den Ärzte als Anhaltspunkt nehmen, ob der Patient immer noch an Krebs leidet oder geheilt ist. Je höher der Wert, umso ausgeprägter der Krebs.
Fünf Jahre nachdem die Prostata entfernt worden ist, erkannten die Ärzte bei 35 Prozent der Männer, die viele gesättigte Fettsäuren aßen, einen Krebsrückfall. Von den Männern, die hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, erlitten nur 20 Prozent den Rückfall.
Kein Unterschied bei der Familiengeschichte
Die Forscher verglichen außerdem die klinisch-pathologischen Eigenschaften der Krebserkrankung, wie oft Prostatakrebs in der Familie auftauchte, die Bildung der Männer und ihre physische Aktivität. Diese Faktoren hatten keinen eindeutigen Einfluss auf die Rückfallquote.
ka/International Journal of Cancer
Artikel bei Fokus lesen
Gesättigte Fettsäuren begünstigen einen Krebsrückfall von Männern, deren Prostata entfernt wurde. Andere Risikofaktoren spielten kaum eine Rolle.
In Fast Food wie Beef Steaks, Hamburgern, Cheeseburgern, aber auch in Käse, Eiern, Salatdressing und Eiscreme stecken viele gesättigte Fettsäuren. Männer, deren Nahrungsmittel hauptsächlich diese Fettsäuren enthalten, haben eher einen Krebsrückfall als diejenigen, die sich gesünder mit mehr ungesättigten Fettsäuren ernähren. Das hat eine Studie von MD Anderson Cancer Center mit 390 Patienten ergeben, deren Prostata vollständig entfernt wurde.
PSA-Wert stieg wieder an
Nachdem die Prostata entfernt wurde, beobachteten die Wissenschaftler, wie sich der PSA-Wert der Probanden entwickelte. Dabei handelt es sich um den »Prostata-spezifischen Antikörper«-Wert, den Ärzte als Anhaltspunkt nehmen, ob der Patient immer noch an Krebs leidet oder geheilt ist. Je höher der Wert, umso ausgeprägter der Krebs.
Fünf Jahre nachdem die Prostata entfernt worden ist, erkannten die Ärzte bei 35 Prozent der Männer, die viele gesättigte Fettsäuren aßen, einen Krebsrückfall. Von den Männern, die hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, erlitten nur 20 Prozent den Rückfall.
Kein Unterschied bei der Familiengeschichte
Die Forscher verglichen außerdem die klinisch-pathologischen Eigenschaften der Krebserkrankung, wie oft Prostatakrebs in der Familie auftauchte, die Bildung der Männer und ihre physische Aktivität. Diese Faktoren hatten keinen eindeutigen Einfluss auf die Rückfallquote.
ka/International Journal of Cancer
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Sonntag, 18. Mai 2008
Pilz-Extrakt gegen Krebs
Eine Pilz-Extrakt kann möglicherweise das Wachstum von Brustkrebs hemmen
Pilz-Extrakte, die seit Jahrhunderten Anwendung in der asiatischen Medizin finden, könnten möglicherweise das Wachstum von Brustkrebszellen stoppen und sich als eine neue Waffe im Kampf gegen die tödliche Krankheit erweisen, sagten Wissenschaftler am Dienstag.
Laborversuche mit menschlichen Brustkrebszellen deuteten darauf hin, dass der Pilz Phellinus Linteus einen beachtlichen anti-Krebs Effekte besitzt, der möglicherweise dadurch zustande kommt, indem er das Enzym mit Namen AKT blockiert. AKT ist dafür bekannt, Signale zu kontrollieren, die für den Zellwachstum zuständig sind.
Phellinus Linteus - der in der chinesischen Medizin unter dem Namen »Song Gen«, in der koreanischen unter »Sang-Hwang« und in der der japanischen unter »Meshimakobu« bekannt ist - wies bereits in vorigen Studien anti-Tumor Eigenschaften bei Haut-, Lungen-, und Prostatakrebszellen auf.
Die neuen Forschungen mit Brustkrebszellen zeigten erstmalig, dass die Wissenschaftler begonnen haben den Wirkmechanismus des Pilzes zu verstehen.
Dr. Daniel Sliva des Methodist Research Institutes in Indianapolis sagte, dass das Pilz-Extrakt das unkontrollierte Wachstum von neuen Krebszellen sowie ihr aggressives Verhalten reduzieren und die Bildung von Blutgefässen, die den Tumor mit Nährstoffen versorgen, blockiert konnte.
»Wir sind gegenwärtig nicht in der Lage dieses Wissen in die moderne Medizin einzubinden, aber wir hoffen dass unsere Studie mehr Wissenschaftler dazu motivieren wird, weitere Forschungen zur Verwendung medizinischer Pilze für die Krebsbehandlung zu unternehmen«, sagte er.
Die Ergebnisse wurden im »British Journal of Cancer« veröffentlicht.
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Pilz-Extrakte, die seit Jahrhunderten Anwendung in der asiatischen Medizin finden, könnten möglicherweise das Wachstum von Brustkrebszellen stoppen und sich als eine neue Waffe im Kampf gegen die tödliche Krankheit erweisen, sagten Wissenschaftler am Dienstag.
Laborversuche mit menschlichen Brustkrebszellen deuteten darauf hin, dass der Pilz Phellinus Linteus einen beachtlichen anti-Krebs Effekte besitzt, der möglicherweise dadurch zustande kommt, indem er das Enzym mit Namen AKT blockiert. AKT ist dafür bekannt, Signale zu kontrollieren, die für den Zellwachstum zuständig sind.
Phellinus Linteus - der in der chinesischen Medizin unter dem Namen »Song Gen«, in der koreanischen unter »Sang-Hwang« und in der der japanischen unter »Meshimakobu« bekannt ist - wies bereits in vorigen Studien anti-Tumor Eigenschaften bei Haut-, Lungen-, und Prostatakrebszellen auf.
Die neuen Forschungen mit Brustkrebszellen zeigten erstmalig, dass die Wissenschaftler begonnen haben den Wirkmechanismus des Pilzes zu verstehen.
Dr. Daniel Sliva des Methodist Research Institutes in Indianapolis sagte, dass das Pilz-Extrakt das unkontrollierte Wachstum von neuen Krebszellen sowie ihr aggressives Verhalten reduzieren und die Bildung von Blutgefässen, die den Tumor mit Nährstoffen versorgen, blockiert konnte.
»Wir sind gegenwärtig nicht in der Lage dieses Wissen in die moderne Medizin einzubinden, aber wir hoffen dass unsere Studie mehr Wissenschaftler dazu motivieren wird, weitere Forschungen zur Verwendung medizinischer Pilze für die Krebsbehandlung zu unternehmen«, sagte er.
Die Ergebnisse wurden im »British Journal of Cancer« veröffentlicht.
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Bier als Mittel gegen Krebs?
24.01.05
Die gesundheitsfördernde Wirkung des Naturproduktes Bier ist allseits bekannt. Nun rückt das traditionsreiche Hopfengetränk immer mehr in das Interesse der Wissenschaft. Bier gilt heute bereits als einer der großen Hoffnungsträger in der Krebs-Vorsorge.
Xanthohumol - die gesunde Kraft des Hopfens
Auf die Spur der krebshemmenden Wirkung des Bieres kamen Forscher schon in den 30er Jahren in Irland. Damals konnte nachgewiesen werden, dass Brauereiarbeiter weniger zu Krebserkrankungen neigten als andere Bevölkerungsgruppen.
Wissenschafter aus aller Welt begannen daraufhin, nach der Ursache zu suchen. Die Lösung fand man schließlich in diversen Hopfeninhaltsstoffen. Allen voran dem Xanthohumol. In Tierversuchen konnte nachgewiesen werden, dass Tumore unter Einfluss von Hopfen in außerordentlich kurzer Zeit zur Rückbildung gebracht werden konnten. Diese Ergebnisse wurden mittlerweile von zahlreichen Studien aus den USA, Belgien, Japan oder Deutschland bestätigt.
Bier als Naturprodukt im Dienste der Gesundheit
»Regelmäßiger Bierkonsum in Maßen kann Blasen-, Prostata-, Magen- und Lungenkrebs vorbeugen«, meint Univ. Prof. Dr. Manfred Walzl, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung und Universitätsprofessor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Graz. Walzl verweist in diesem Zusammenhang auch auf das erste »Anti-Krebs-Bier«, welches vor kurzem in den USA zugelassen wurde.
Gemäß dem bayrischen Wissenschaftsministerium haben Bayerns Bierforscher in Weihenstephan bei München nun ein neuartiges »Gesundheits-Bier« entwickelt, das sich durch einen zehnfach höheren Gehalt an Xanthohumol als bei herkömmlichen Bieren auszeichnet (siehe APA0405 5 CA 0117 XA vom 26.11.02). »Wie auch immer man diesen Entwicklungen gegenübersteht: Deutlich erkennbar ist, dass Bier als gesundheitsförderndes Lebensmittel immer mehr zum wissenschaftlichen Dauerbrenner wird.
Die gesundheitsfördernde Wirkung des Naturproduktes Bier ist allseits bekannt. Nun rückt das traditionsreiche Hopfengetränk immer mehr in das Interesse der Wissenschaft. Bier gilt heute bereits als einer der großen Hoffnungsträger in der Krebs-Vorsorge.
Xanthohumol - die gesunde Kraft des Hopfens
Auf die Spur der krebshemmenden Wirkung des Bieres kamen Forscher schon in den 30er Jahren in Irland. Damals konnte nachgewiesen werden, dass Brauereiarbeiter weniger zu Krebserkrankungen neigten als andere Bevölkerungsgruppen.
Wissenschafter aus aller Welt begannen daraufhin, nach der Ursache zu suchen. Die Lösung fand man schließlich in diversen Hopfeninhaltsstoffen. Allen voran dem Xanthohumol. In Tierversuchen konnte nachgewiesen werden, dass Tumore unter Einfluss von Hopfen in außerordentlich kurzer Zeit zur Rückbildung gebracht werden konnten. Diese Ergebnisse wurden mittlerweile von zahlreichen Studien aus den USA, Belgien, Japan oder Deutschland bestätigt.
Bier als Naturprodukt im Dienste der Gesundheit
»Regelmäßiger Bierkonsum in Maßen kann Blasen-, Prostata-, Magen- und Lungenkrebs vorbeugen«, meint Univ. Prof. Dr. Manfred Walzl, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung und Universitätsprofessor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Graz. Walzl verweist in diesem Zusammenhang auch auf das erste »Anti-Krebs-Bier«, welches vor kurzem in den USA zugelassen wurde.
Gemäß dem bayrischen Wissenschaftsministerium haben Bayerns Bierforscher in Weihenstephan bei München nun ein neuartiges »Gesundheits-Bier« entwickelt, das sich durch einen zehnfach höheren Gehalt an Xanthohumol als bei herkömmlichen Bieren auszeichnet (siehe APA0405 5 CA 0117 XA vom 26.11.02). »Wie auch immer man diesen Entwicklungen gegenübersteht: Deutlich erkennbar ist, dass Bier als gesundheitsförderndes Lebensmittel immer mehr zum wissenschaftlichen Dauerbrenner wird.
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