Studie: Cannabinoide stoppen das Wachstum von Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs
07.07.2006
Laut klinischen Studien, die in der Juli-Ausgabe der American Association for Cancer Research veröffentlicht wurden, blockierte eine Komponenten im Cannabis das Wachstum von Brustkrebs- und Bauchspeicheldrüsenkrebszelllinien.
In einer Studie haben Forscher der Complutense University in Spanien und das Institut National de la Sante et de la Recherche Medicale (INSERM) in Frankreich die antikanzeröse Aktivität von Cannabinoiden bei pankreatischen Krebszelllinien bei Tieren untersucht. Die Zuführung von Cannabinoiden hat selektiv die Apoptose (den programmierten Zelltod) in pankreatischen Tumor-Krebszellen ausgelöst, während gesunde Zellen dabei übergangen wurden. Darüber hinaus wurde bei den Tieren »durch die Anwendung mit Cannabinoiden die Metastasierung von pankreatischen Tumor-Krebszellen unterbunden und das Wachstum der Tumore reduziert«.
»Diese Ergebnisse könnten zu einer neuen therapeutischen Herangehensweise zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs beitragen«, so die Wissenschaftler.
Bei der zweiten Studie berichteten Forscher der Complutense University in Spanien, dass durch die Zugabe von »THC die Proliferation von menschlichen Brustkrebszellen [in-vitro] gehemmt wurde, indem der Vorgang des Zell-Zykluses durch die Einleitung der Apoptose unterbunden wurde«. Die Wissenschaftler folgerten, dass sie mit ihren Forschungsergebnissen »möglicherweise den Grundstein für eine cannabinoide Therapieform für die Behandlung von Brustkrebs legen könnten«.
Vorherige Daten von vorklinischen Studien, die in der Mai-Ausgabe des Journal of Pharmacological and Experimental Therapeutics veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass die nicht-psychoaktiven Cannabinoide und insbesondere der Stoff Cannabidiol (CBD) dramatisch die Metastasierung von Brustkrebszellen unterbanden und und es wurde ihre Anwendung für die Krebstherapie empfohlen.
Mehrere Studien haben ebenso gezeigt, dass Cannabinoide die Größe und die Metastasierung von Glioma (Gehirntumor) bei Tieren und beim Menschen abhängig von der Dosis reduzieren konnten. Zusätzliche vorklinische Studien haben gezeigt, dass Cannabinoide das Wachstum hemmen und selektiv den programmierten Zelltod neben anderen Krebszelllinien in Hautkrebszellen, Leukämiezellen, Lungenkrebszellen und Prostatakrebszellen einleiten konnten.
Für weitere Informationen, bitte Kontakt aufnehmen mit: Paul Armentano, NORML Senior Policy Analyst, at (202) 483-5500. Full text of both studies, »Cannabinoids induce apoptosis of pancreatic tumor cells via endoplasmic reticulum stress-related genes« and »Delta-9-tetrahydrocannabinol inhibits cell cycle progression in human breast cancer cells through Cdc2 regulation« are available in the July 1, 2006 issue of Cancer Research, available online at: http://cancerres.aacrjournals.org/
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05.02.2008
Cannabinoide gegen Krebs
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Cannabis-Substanzen hungern im Laborversuch Hirntumore aus
16.08.2004
Bildung von Blutgefäßen verhindert
Vgl. »Cancer Research« (Bd. 64, Nr. 16)
London - Die berauschenden Substanzen in Cannabis können möglicherweise im Kampf gegen Hirntumore eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Sonntag im Fachjournal »Cancer Research« veröffentlichte Studie der Complutense-Universität in Madrid. Das Team um Manuel Guzmán beobachtete, dass die für das »High«-Gefühl verantwortlichen Cannabinoide bei Mäusen das Wachstum von Blutgefäßen behinderten, die den Tumor »füttern«. Die Substanzen blockierten ein Protein, das für das Sprießen von Blutgefäßen sorgt. So werde die Blutzufuhr zu den Krebsgeschwüren unterbrochen, hieß es.
Bei den Labormäusen verringerte sich durch die Cannabinoide die Aktivität des so genannten VEGF-Proteins (Vascular Endothelial Growth Factor) deutlich. Dies beobachteten die Forscher auch bei Gewebeproben zweier Krebspatienten, die unter Glioblastomen litten, sehr bösartigen Hirntumoren.
Normalerweise werden diese bösartigen Hirntumore chirurgisch behandelt, gefolgt von einer Strahlentherapie, regelmäßig auch in Verbindung mit einer Chemotherapie. Oftmals aber wird der Tumor nicht vollständig zerstört. Mit den Cannabis-Substanzen könnte nach Ansicht der Forscher nun möglicherweise ein zusätzlicher Weg zur Bekämpfung dieser Krebsart beschritten werden. (APA)
Cannabis-Inhaltsstoff stoppt Metastasierung von aggressiven Brustkrebskrebszellen
Tetrahydrocannabinol wirkt gegen Leukämie
01.03.2006
Der Cannabis-Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC) kann Leukämie-Krebszellen zerstören. Englische Forscher fanden in den THC-behandelten Zellen mehr als 18.000 veränderte Gene. Der Wirkstoff könnte sich besonders für die Behandlung von Leukämiezellen eignen, die sich im Knochenmark ausbreiten und dadurch die Blutbildung stören. Cannabis wird schon länger als Schmerzmittel oder Appetitmacher verwendet, die Wirkung als Tumor-Killer wurde erst in letzter Zeit entdeckt. In Deutschland erkranken jährlich etwa 10.000 Menschen an Blutkrebs. Ob der Wirkstoff auch bei den über 150 anderen Krebsarten eingesetzt werden kann, ist fraglich.
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Bereits letztes Jahr hatte eine grosse amerikanische Studie den für viele überraschenden Befund ergeben, dass selbst jahrzehntelanges Hanf-Rauchen das Lungenkrebs-Risiko nicht erhöht. Im Gegenteil - die Cannabiskonsumenten hatten ein vermindertes Lungenkrebs-Risiko!
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Freitag, 23. Mai 2008
Donnerstag, 22. Mai 2008
Thymoquinon aus Schwarzkümmelöl ist hochwirksam gegen Pankreaskrebszellen
Pankreatische Krebszellen wurden durch traditionelle Kräutermedizin abgetötet, Jefferson Untersuchungsbericht
20. Mai 2008
Ein Kraut, dass in vielen Ländern im nahen Osten in der traditionellen Medizin angewendet wird, könnte möglicherweise im Kampf gegen Bauchspeicheldrüssenkrebs, einem der am schwersten zu behandelnden Krebserkrankungen, helfen. Forscher des Kimmel Krebszentrums bei Jefferson in Philadelphia fanden herraus, dass Thymoquinon, ein Extrakt aus den Samen des Sigella Sativa-Öls, das Wachstum von pankreatischen Krebszellen hemmte und die Zellen abtötete, indem es den Prozess des programmierten Zelltodes ausgelöst hat.
Während sich die Studien in einer frühen Phase befinden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Thymoquinon möglicherweise einen Nutzen bei der präventativen Strategie bei Patienten haben könnte, die sich einer Operation und Chemotherapie unterzogen haben und für Individuen, die ein hohes Risiko besitzen diesen Krebs zu entwickeln.
Laut Hwyda Arafat, M.D., Ph.D., Extraordinarius der Chirugie des Jefferson Medical College der Thomas Jefferson Universität, hilft Nigella Sativa gegen ein breites Spektrum von Krankheiten, Immun- und Entzündungserkrankingen mitinbegriffen. Vorherige Studien haben antikanzeröse Aktivitäten bei Prostata und Darmkrebs gezeigt, sowie antioxidative und entzündungshemmende Effekte.
Unter Verwendung menschlicher pankreatischer Krebszelllinen haben sie und ihr Team herrausgefunden, dass während der Zugabe von Thymoquinon fast 80 Prozent der Krebszellen abgetötet wurden. Sie haben gezeigt, dass Thymoquinon den programmierten Zelltod einleitet, und dass eine Anzahl von wichtigen Genen, neben p53, Bax, bcl-2 and p21 darin involviert gewesen waren. Die Forscher fanden heraus, dass die Expression von p53, einem Gen zur Tumor-Unterdrückung, und die von Bax, einem Gen, welches den programmierten Zelltod auslöst, erhöht war, wohingegen die von bcl-2, welches solch einen Zelltod blockiert, gesenkt war. Das p21-Gen, welches in der Regulation von verschiedenen Phasen dess Zellzykluses involviert ist, wurde substantiell erhöht. Sie präsentierte ihre Entdeckungen während der Digestive Disease Woche in San Diego.
Dr. Arafat und ihre Mitarbeiter fanden herraus, dass Thymoquinon »epigenetische« Veränderungen in pankreatischen Krebszellen verursachte, welche die DNA der Krebszellen veränderte. Sie erklärte, dass diese Veränderungen die Ankettung von Acetyl-Gruppen zur DNA beinhalteten, insbesondere zu den Blöcken der Proteine, die Histone genannt werden. Dieser »Acetylierungs«-Prozess kann für Gene wichtig sein, die in Proteine gelesen und übersetzt werden. In diesem Fall könnte es Gene involvieren, die der Schlüssel für die Auslösung des programmierten Zelltodes sind.
»Wir schauten auf den Status der Histone und wir haben überraschenderweise herrausgefunden, dass Thymoquinon den Acetylierungs-Process erhöhte.« sagte Dr. Arafat. »Das hätten wir niemals erwartet«, fügte sie hinzu.
Zur gleichen Zeit, als Thymoquinon den pankreatischen Zellen zugeführt wurde, wurde die Aktivität und die Produktion des Enzyms mit Namen Histon-Deacetylase (HDACs), welche die Acetyl-Gruppen der Histon-Proteine entfernt, reduziert und die die Gen-Transkription gestört. Dr. Arafat merkte an, dass die HDAC-Hemmstoffe eine »heiße« neue Klasse von Wirkstoffen seien, die mit der Funktion der Histon-Deacetylase inteferieren, und es wird als eine Behandlungsmöglichkeit für Krebs und für neurodegenerative Krankheiten studiert. Bei der Entdeckung, dass Thymoquinone als ein Hemmstoff für HDAC agiert, sagte sie, dass es »wirklich bemerkenswert und aufregend war.«
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Schwarzkümmels Antwort auf Krebszellen
Dem Gewürz werden allerhand positive Eigenschaften zugeschrieben. Schwarzkümmelsamen, Nigella sativa L., sollen die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen hemmen können, Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis und Rheuma lindern sowie antimikrobiell, antimykotisch und antihelminthisch wirken. In der vorliegenden Studie nehmen Forscher die Wirkung auf Krebszellen unter die Lupe. Wie die meisten anderen Untersuchungen zu Schwarzkümmel, so ist auch diese eine In-vitro-Testung. Klinische Studien fehlen weitgehend.
Ein Forscherteam der Universität Singapore untersuchte den cytotoxischen Effekt von N. sativa auf sieben verschiedene Krebszell-Linien: murine und menschliche Leukämiezellen, Zellen eines Fibrosarkoms, eines Leber-, Kolon-, Blasen- sowie Lungenkarzinoms. Nur der Ethylacetat-Extrakt des Samens konnte mit dosisabhängigen wachstumshemmenden Effekten gegenüber allen Krebszellen aufwarten. Dabei reagierten die Leberkrebszellen am empfindlichsten, gefolgt von den menschlichen Leukämie- und den Lungenkrebszellen. Die Auszüge aus n-Hexan, n-Butanol und Wasser konnten das Tumorwachstum nicht unterbinden.
Die Dosis des ethanolischen Schwarzkümmel-Extraktes scheint für die Wirkung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen, fanden die Wissenschaftler anhand intakter Endothelzellen heraus. 100 µg/ml Extrakt wirkten bei rund der Hälfte der Endothelzellen cytotoxisch, während 50 µg/ml des Auszugs die Wachstumsrate der Tumorzell-Linie nicht beeinflussen können.
Der ethanolische Extrakt des Schwarzkümmelsamens scheint auch das Immunsystem beeinflussen zu können, fanden die Forscher anhand von Mäuse-Milzzellen heraus. Per se wirkt er zwar nicht immunmodulatorisch, jedoch in Anwesenheit von Mitogenen wie Lipopoylsacchariden und Concanavalin. Das Forscherteam glaubt, dass der Extrakt die spezifische zelluläre Abwehr stimuliert. Wie das konkret vonstatten geht, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Swamy, S. M. K., Tan, B. K. H., Cytotoxic and immunopotentiating effects of ethanolic extract of Nigella sativa L. seeds. J. of Ethnopharmacology 70 (2000) 1 - 7.
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Im Krebsforschungslabor von Hilton Head Island in South Carolina führten amerikanische Wissenschaftler eine Untersuchung durch, um einen Wirkstoff zu finden, der zur Krebsbekämpfung geeignet ist, ohne das gesunde Gewebe zu schädigen, wie dies bei Chemotherapie und Bestrahlung der Fall ist. Das Ergebnis ist der erste wissenschaftliche Bericht zur Anti-Krebs-Wirkung von Schwarzküm- melöl mit dem Titel »Study of Nigella sativa on Humans«.
Aus diesem Bericht geht hervor, dass alle Erwartungen der Forscher übertroffen wurden. »Schwarzkümmelextrakt stellte sich als effektiver heraus, ohne dass die starken Nebenwirkungen chemotherapeutischer Anti-Krebs-Medikamente und Bestrahlungen auftraten«, heisst es sinngemäss in der Zusammenfassung der Untersuchungsbefunde. Weiterhin konnte belegt werden, dass Schwarzkümmelöl zur Normalisierung von so genannten immunkompetenten Zellen bei Krebspatienten mit gestörter Immunlage beiträgt und das Knochenmark zur Bildung neuer Zellen stimuliert. Eine tumorhemmende Wirkung zeigte sich vor allem bei Hautkrebs und Dickdarmkrebs. Dabei war beachtlich, dass der eingesetzte Extrakt die Tumorzellen angreift, ohne jedoch die gesunde Zellen zu schädigen.
Schwarzkümmel
- stimuliert die Knochenmarkzellen
- steigert die Produktion der Immunzellen
- erhöht die Interferonproduktion
- schützt Körperzellen vor schädigenden Effekten
- zerstört Krebszellen
- trägt zur Erhöhung der Zahl der antikörperproduzierenden B-Zellen bei
Die abschliessende Beurteilung durch die Wissenschafter ergibt folgendes: Eine 250prozentige Vermehrung von Knochenmarkzellen und eine fast 50prozentige Hemmung beim Wachstum von Tumorzellen waren als direkte Wirkung der Schwarzkümmeltherapie nachweisbar. An der Anti-Krebs-Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmels kann nicht mehr gezweifelt werden.
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20. Mai 2008
Ein Kraut, dass in vielen Ländern im nahen Osten in der traditionellen Medizin angewendet wird, könnte möglicherweise im Kampf gegen Bauchspeicheldrüssenkrebs, einem der am schwersten zu behandelnden Krebserkrankungen, helfen. Forscher des Kimmel Krebszentrums bei Jefferson in Philadelphia fanden herraus, dass Thymoquinon, ein Extrakt aus den Samen des Sigella Sativa-Öls, das Wachstum von pankreatischen Krebszellen hemmte und die Zellen abtötete, indem es den Prozess des programmierten Zelltodes ausgelöst hat.
Während sich die Studien in einer frühen Phase befinden, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Thymoquinon möglicherweise einen Nutzen bei der präventativen Strategie bei Patienten haben könnte, die sich einer Operation und Chemotherapie unterzogen haben und für Individuen, die ein hohes Risiko besitzen diesen Krebs zu entwickeln.
Laut Hwyda Arafat, M.D., Ph.D., Extraordinarius der Chirugie des Jefferson Medical College der Thomas Jefferson Universität, hilft Nigella Sativa gegen ein breites Spektrum von Krankheiten, Immun- und Entzündungserkrankingen mitinbegriffen. Vorherige Studien haben antikanzeröse Aktivitäten bei Prostata und Darmkrebs gezeigt, sowie antioxidative und entzündungshemmende Effekte.
Unter Verwendung menschlicher pankreatischer Krebszelllinen haben sie und ihr Team herrausgefunden, dass während der Zugabe von Thymoquinon fast 80 Prozent der Krebszellen abgetötet wurden. Sie haben gezeigt, dass Thymoquinon den programmierten Zelltod einleitet, und dass eine Anzahl von wichtigen Genen, neben p53, Bax, bcl-2 and p21 darin involviert gewesen waren. Die Forscher fanden heraus, dass die Expression von p53, einem Gen zur Tumor-Unterdrückung, und die von Bax, einem Gen, welches den programmierten Zelltod auslöst, erhöht war, wohingegen die von bcl-2, welches solch einen Zelltod blockiert, gesenkt war. Das p21-Gen, welches in der Regulation von verschiedenen Phasen dess Zellzykluses involviert ist, wurde substantiell erhöht. Sie präsentierte ihre Entdeckungen während der Digestive Disease Woche in San Diego.
Dr. Arafat und ihre Mitarbeiter fanden herraus, dass Thymoquinon »epigenetische« Veränderungen in pankreatischen Krebszellen verursachte, welche die DNA der Krebszellen veränderte. Sie erklärte, dass diese Veränderungen die Ankettung von Acetyl-Gruppen zur DNA beinhalteten, insbesondere zu den Blöcken der Proteine, die Histone genannt werden. Dieser »Acetylierungs«-Prozess kann für Gene wichtig sein, die in Proteine gelesen und übersetzt werden. In diesem Fall könnte es Gene involvieren, die der Schlüssel für die Auslösung des programmierten Zelltodes sind.
»Wir schauten auf den Status der Histone und wir haben überraschenderweise herrausgefunden, dass Thymoquinon den Acetylierungs-Process erhöhte.« sagte Dr. Arafat. »Das hätten wir niemals erwartet«, fügte sie hinzu.
Zur gleichen Zeit, als Thymoquinon den pankreatischen Zellen zugeführt wurde, wurde die Aktivität und die Produktion des Enzyms mit Namen Histon-Deacetylase (HDACs), welche die Acetyl-Gruppen der Histon-Proteine entfernt, reduziert und die die Gen-Transkription gestört. Dr. Arafat merkte an, dass die HDAC-Hemmstoffe eine »heiße« neue Klasse von Wirkstoffen seien, die mit der Funktion der Histon-Deacetylase inteferieren, und es wird als eine Behandlungsmöglichkeit für Krebs und für neurodegenerative Krankheiten studiert. Bei der Entdeckung, dass Thymoquinone als ein Hemmstoff für HDAC agiert, sagte sie, dass es »wirklich bemerkenswert und aufregend war.«
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Schwarzkümmels Antwort auf Krebszellen
Dem Gewürz werden allerhand positive Eigenschaften zugeschrieben. Schwarzkümmelsamen, Nigella sativa L., sollen die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen hemmen können, Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis und Rheuma lindern sowie antimikrobiell, antimykotisch und antihelminthisch wirken. In der vorliegenden Studie nehmen Forscher die Wirkung auf Krebszellen unter die Lupe. Wie die meisten anderen Untersuchungen zu Schwarzkümmel, so ist auch diese eine In-vitro-Testung. Klinische Studien fehlen weitgehend.
Ein Forscherteam der Universität Singapore untersuchte den cytotoxischen Effekt von N. sativa auf sieben verschiedene Krebszell-Linien: murine und menschliche Leukämiezellen, Zellen eines Fibrosarkoms, eines Leber-, Kolon-, Blasen- sowie Lungenkarzinoms. Nur der Ethylacetat-Extrakt des Samens konnte mit dosisabhängigen wachstumshemmenden Effekten gegenüber allen Krebszellen aufwarten. Dabei reagierten die Leberkrebszellen am empfindlichsten, gefolgt von den menschlichen Leukämie- und den Lungenkrebszellen. Die Auszüge aus n-Hexan, n-Butanol und Wasser konnten das Tumorwachstum nicht unterbinden.
Die Dosis des ethanolischen Schwarzkümmel-Extraktes scheint für die Wirkung eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen, fanden die Wissenschaftler anhand intakter Endothelzellen heraus. 100 µg/ml Extrakt wirkten bei rund der Hälfte der Endothelzellen cytotoxisch, während 50 µg/ml des Auszugs die Wachstumsrate der Tumorzell-Linie nicht beeinflussen können.
Der ethanolische Extrakt des Schwarzkümmelsamens scheint auch das Immunsystem beeinflussen zu können, fanden die Forscher anhand von Mäuse-Milzzellen heraus. Per se wirkt er zwar nicht immunmodulatorisch, jedoch in Anwesenheit von Mitogenen wie Lipopoylsacchariden und Concanavalin. Das Forscherteam glaubt, dass der Extrakt die spezifische zelluläre Abwehr stimuliert. Wie das konkret vonstatten geht, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Swamy, S. M. K., Tan, B. K. H., Cytotoxic and immunopotentiating effects of ethanolic extract of Nigella sativa L. seeds. J. of Ethnopharmacology 70 (2000) 1 - 7.
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Im Krebsforschungslabor von Hilton Head Island in South Carolina führten amerikanische Wissenschaftler eine Untersuchung durch, um einen Wirkstoff zu finden, der zur Krebsbekämpfung geeignet ist, ohne das gesunde Gewebe zu schädigen, wie dies bei Chemotherapie und Bestrahlung der Fall ist. Das Ergebnis ist der erste wissenschaftliche Bericht zur Anti-Krebs-Wirkung von Schwarzküm- melöl mit dem Titel »Study of Nigella sativa on Humans«.
Aus diesem Bericht geht hervor, dass alle Erwartungen der Forscher übertroffen wurden. »Schwarzkümmelextrakt stellte sich als effektiver heraus, ohne dass die starken Nebenwirkungen chemotherapeutischer Anti-Krebs-Medikamente und Bestrahlungen auftraten«, heisst es sinngemäss in der Zusammenfassung der Untersuchungsbefunde. Weiterhin konnte belegt werden, dass Schwarzkümmelöl zur Normalisierung von so genannten immunkompetenten Zellen bei Krebspatienten mit gestörter Immunlage beiträgt und das Knochenmark zur Bildung neuer Zellen stimuliert. Eine tumorhemmende Wirkung zeigte sich vor allem bei Hautkrebs und Dickdarmkrebs. Dabei war beachtlich, dass der eingesetzte Extrakt die Tumorzellen angreift, ohne jedoch die gesunde Zellen zu schädigen.
Schwarzkümmel
- stimuliert die Knochenmarkzellen
- steigert die Produktion der Immunzellen
- erhöht die Interferonproduktion
- schützt Körperzellen vor schädigenden Effekten
- zerstört Krebszellen
- trägt zur Erhöhung der Zahl der antikörperproduzierenden B-Zellen bei
Die abschliessende Beurteilung durch die Wissenschafter ergibt folgendes: Eine 250prozentige Vermehrung von Knochenmarkzellen und eine fast 50prozentige Hemmung beim Wachstum von Tumorzellen waren als direkte Wirkung der Schwarzkümmeltherapie nachweisbar. An der Anti-Krebs-Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmels kann nicht mehr gezweifelt werden.
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Dienstag, 20. Mai 2008
Die Frucht der Javanischen Brucea-Pflanze bekämpft Pankreaskarzinomzellen
April 2008
Die Frucht der Javanischen Brucea induziert in pankreatischen Adenokarzinomzellen Zytotoxizität und Apoptose
Chinesische Schulemedizin, Wissenschaftliche Fakultät, Chinesische Universität Hong Kong, Shatin, NT, Hong Kong SAR, China.
In der chinesischen Medizin wird bei der Frucht der Javanischen Brucea (Java Brucea) vermutet, dass sie antikanzeröse Eigenschaften besitzt und ihr Extrakt zeigte bei Versuchen mit menschlichen Krebszellen antiproliferative ("gegen eine Proliferation d.h. Gewebevermehrung gerichtet") und proapoptotische Aktivitäten. In der gegenwärtigen Studie haben wir zum ersten mal gezeigt, dass ein Extrakt der Frucht der Brucea javanica bei drei Pankreasadenokarzinom-Zelllinien - PANC-1, SW1990 und CAPAN-1 - zytotoxische Effekte erzielte; die Effekte waren mit jenen vergleichbar, als diese Zelllinien dem Stoff Camptothecin ausgesetzt wurden. Darüber hinaus induzierte das Extrakt der Fructus Bruceae die Zersplitterung des DNA-Genoms, was mittels Hoechst-Färbung nachgewiesen wurde und der Zelltod wurde mithilfe des immunologischen Plus-Nachweisverfahrens (Assay) nachgewiesen. Die Western Blot-Analyse wies des weiteren die Herunterregulierung der Pro-caspase 3 Proteinexpression nach, was darauf hindeutet, dass die beobachteten zytotoxischen Effekte des Extraktes mit der Induzierung der Apoptose in Verbindung stehen. Diese Entdeckungen sind nicht nur signifikant für die Weiterentwicklung der traditionellen chinesischen Medizin, was eine alternative Behandlung für Bauchspeicheldrüsenkrebs darstellen würde, sondern sie sind auch eine mögliche Erklärung der potenziellen Wirkmechanismen des Fructus Bruceae Extraktes in der Krebstherapie.
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Die Frucht der Javanischen Brucea induziert in pankreatischen Adenokarzinomzellen Zytotoxizität und Apoptose
Chinesische Schulemedizin, Wissenschaftliche Fakultät, Chinesische Universität Hong Kong, Shatin, NT, Hong Kong SAR, China.
In der chinesischen Medizin wird bei der Frucht der Javanischen Brucea (Java Brucea) vermutet, dass sie antikanzeröse Eigenschaften besitzt und ihr Extrakt zeigte bei Versuchen mit menschlichen Krebszellen antiproliferative ("gegen eine Proliferation d.h. Gewebevermehrung gerichtet") und proapoptotische Aktivitäten. In der gegenwärtigen Studie haben wir zum ersten mal gezeigt, dass ein Extrakt der Frucht der Brucea javanica bei drei Pankreasadenokarzinom-Zelllinien - PANC-1, SW1990 und CAPAN-1 - zytotoxische Effekte erzielte; die Effekte waren mit jenen vergleichbar, als diese Zelllinien dem Stoff Camptothecin ausgesetzt wurden. Darüber hinaus induzierte das Extrakt der Fructus Bruceae die Zersplitterung des DNA-Genoms, was mittels Hoechst-Färbung nachgewiesen wurde und der Zelltod wurde mithilfe des immunologischen Plus-Nachweisverfahrens (Assay) nachgewiesen. Die Western Blot-Analyse wies des weiteren die Herunterregulierung der Pro-caspase 3 Proteinexpression nach, was darauf hindeutet, dass die beobachteten zytotoxischen Effekte des Extraktes mit der Induzierung der Apoptose in Verbindung stehen. Diese Entdeckungen sind nicht nur signifikant für die Weiterentwicklung der traditionellen chinesischen Medizin, was eine alternative Behandlung für Bauchspeicheldrüsenkrebs darstellen würde, sondern sie sind auch eine mögliche Erklärung der potenziellen Wirkmechanismen des Fructus Bruceae Extraktes in der Krebstherapie.
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